Zurück zum BlogLeitfaden · 22. Januar 2025 · 3 Min. Lesezeit

Chaos in der Autovermietung organisieren, Teil 1: der erste Schritt zu einer schlanken Organisation

In diesem Blog blicken wir zurück darauf, wie Autovermietung früher ablief, und messen dies am Maßstab der Gegenwart. Wie konnten die Pioniere der Autovermietung ihr Geschäft ohne Computer und mobile Apps führen? Sind diese überhaupt nötig?

Chaos in der Autovermietung organisieren, Teil 1: der erste Schritt zu einer schlanken Organisation

Kurz gesagt

In diesem Blog besprechen wir, wie die Welt der Autovermietung immer digitaler wird. Wir erklären, wie wichtig es ist, eine operative Software zu haben, die mindestens über die folgenden Funktionen verfügt: eine Plantafel, Reservierungsverwaltung, digitales Ein-/Auschecken und automatische Fakturierung.

In den Niederlanden sind noch viele familiengeführte Autovermietungen aktiv. Gründer-Opa musste sich mit dem stets zuverlässigen Mittel zur Buchführung begnügen: „Stift und Papier“. Aber wie sah das aus?

In diesem Blog blicken wir zurück darauf, wie Autovermietung früher ablief, und messen dies am Maßstab der Gegenwart. Wie konnten die Pioniere der Autovermietung ihr Geschäft ohne Computer und mobile Apps führen? Sind diese überhaupt nötig?

Autovermietung von früher

Wenn Sie sich vorzustellen versuchen, wie es früher zuging, bekommen Sie schnell Respekt vor den Vermietern.

Es ist ein großes Chaos. Lange Warteschlangen mit ungeduldigen Menschen am Schalter. Berge von Papier mit Mietverträgen und Übergabeformularen. Ein voller Papierkalender mit allerlei durchgestrichenen Terminen. Ein ständig klingelndes Telefon mit Kunden, die in letzter Minute eine Reservierung aufgeben wollen, und eine bleibende Unsicherheit, ob die Fahrzeuge nicht gestohlen werden.

So wird es wohl gewesen sein, oder?

Das würde man tatsächlich denken. Früher war die Gesellschaft jedoch anders aufgebaut als heute. Die Gesellschaft war beispielsweise deutlich weniger hektisch und zugleich weniger anonym. Man kannte seine Nachbarn und Kunden.

Dadurch bekam Opa das alles gut hin. Warteschlangen gab es hin und wieder immer noch, aber die Leute hielten in Ruhe ein Schwätzchen miteinander. Mietverträge und Übergabeformulare waren in vielen Fällen gar nicht nötig. Man wusste genau, wer dieser Kunde war, das ging schon in Ordnung. Opa brauchte außerdem keinen Kalender. Er merkte es sich einfach.

Vielleicht übertreibe ich jetzt. Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte. Fakt ist, dass die Welt früher anders aussah als heute, weshalb sich die Autovermietung von früher auch nicht mit der Autovermietung von heute vergleichen lässt.

Autovermietung vor zwanzig Jahren

Die Fuhrparks sind gewachsen, die Kunden anonym und ungeduldig, und die Welt wird immer digitaler. Reservierungen werden per Telefon und sogar schon über Websites gemacht.

Die meisten Autovermietungsorganisationen arbeiten noch nach Opas Methode. Die veränderte Welt macht es jedoch schwieriger, alles in geordnete Bahnen zu lenken.

Am Schalter stehen lange Warteschlangen, alle Leute hastig und aufgeregt, ihr Abenteuer zu beginnen. Hier und da hört man Klagen und Seufzen von Menschen, die finden, dass sie zu lange warten müssen. Währenddessen durchsucht ein Mitarbeiter einen Stapel Mietverträge auf der Suche nach einer bestimmten Anmerkung zu dieser Vermietung. Ehrlich gesagt: Es ist ein bisschen chaotisch.

Nach einem Vormittag harter Arbeit kehrt etwas Ruhe ein. Das dauert jedoch nicht lange, denn die ersten Fahrzeuge müssen schon zu einem anderen Standort transportiert werden. Das geht bis spät in den Abend so weiter. Trotzdem gelingt es, alles zu bewältigen.

Der unvermeidliche Fehler

Mitten am Nachmittag geht es jedoch schief. Zwei verschiedene Kunden stehen am Schalter, um ihr Auto abzuholen, aber es ist nur ein Auto verfügbar. Es stellt sich heraus, dass eine Reservierung zwar telefonisch bestätigt, aber wegen des Trubels nicht richtig in den Kalender eingetragen wurde.

Zum Glück bringt gerade ein anderer Kunde ein Fahrzeug zurück. Das ist gerade noch einmal gut gegangen.

Aufkommen der Autovermietungssoftware (vor 20 Jahren – heute)

Mit dem Aufkommen des Computers entstand eine bessere Möglichkeit, Prozesse zu straffen. Nach und nach wurden digitale Systeme entwickelt, um die Grundprozesse der Vermietung zu verwalten:

Plantafel.

Mit einer digitalen Plantafel sehen Sie auf einfache Weise, welche Fahrzeuge wann und wie lange vermietet sind. Doppelbuchungen gehören der Vergangenheit an.

Reservierungsverwaltung.

Kundenreservierungen werden automatisch aktualisiert und in einer benutzerfreundlichen Oberfläche angezeigt, ohne den Aufwand von Papierkalendern und Post-its.

Digitales Ein-/Auschecken.

Alle benötigten Formulare und Dokumente sind digital und sofort verfügbar. Das beschleunigt den Prozess und minimiert die Wartezeiten für Kunden.

Automatische Fakturierung.

Rechnungen werden per Knopfdruck verschickt und Kautionen automatisch zurückerstattet.

Die Software bietet so mehr Kontrolle über die vielen ineinandergreifenden Prozesse. Vermieter, die auf eine solche Autovermietungssoftware umgestiegen sind, werden nie wieder davon abrücken.

Ich gebe ihnen völlig recht.

Na ja, nicht ganz. Inzwischen ist viel Autovermietungssoftware überholt worden von innovativer Software und Initiativen, die alle Prozesse über eine KI-gestützte Cloud-Infrastruktur miteinander verbinden, mit der die Softwareentwicklung noch einmal deutlich beschleunigt wurde.

Die oben besprochenen Grundprinzipien weichen neueren und verbesserten Formen der Vermietung.

Damit ist der Übergang zur Vermietung 4.0 eingeleitet. Darauf setzen wir mit RentVisie. Vor Kurzem haben wir RentVisie Vermietungssoftware 4.0 angekündigt. Neugierig, was wir damit vorhaben? Dann folgen Sie weiter unseren Blogs!

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